Frühzeitige Planungen sichern hohen Standard an 90 Prozent der Standorte

Pipa und Zach: Breitbandversorgung der Schulen ist beispielhaft

Der Breitbandausbau im Main-Kinzig-Kreis ist eine beispielhafte Erfolgsgeschichte. Davon profitieren nicht nur fast 35.000 Haushalte und mehrere hundert Gewerbetreibende, sondern auch die Schulen sind inzwischen fast komplett an das moderne Glasfasernetz angeschlossen.

Wie Landrat Erich Pipa und Kreisbeigeordneter Matthias Zach jetzt berichten, wurden die Schulstandorte bereits zu Beginn der Planungen berücksichtigt. „Die Abteilungen haben hier in den vergangenen drei Jahren eng zusammen gearbeitet und so einen hohen Standard auch bei Datensicherheit und Jugendschutz erreicht“, lautet das aktuelle Fazit. Bis auf wenige kleine Grundschulen werden Leistungen von über 250 Mbit pro Sekunde zur Verfügung gestellt.

Auf diese Weise werden alle Voraussetzungen für einen modernen Unterricht erfüllt, denn auch im Bildungsbereich spielt das Internet eine immer größere Rolle. Es ermöglicht schnelle und umfassende Onlinerecherchen, interaktives Lernen oder die Vernetzung zu anderen Lernenden. Bewährter Partner für die erfolgreiche Umsetzung ist auch hier der regionale Telekommunikationsanbieter M-net.

Für Landrat Pipa schließt sich damit ein Kreis: „Als eines der ersten Modellprojekte haben wir an der Kreisrealschule in Bad Orb eine Klasse an das schnelle Netz angeschlossen. Es ist eine tolle Sache, dass wir jetzt für rund 90 Prozent aller Standort ebenfalls einen leistungsfähigen Zugang bieten können.“ Ein derartiger Versorgungsgrad in einem Flächenkreis ist in Deutschland einmalig.

Auch das Breitbandbüro Hessen sieht den Main-Kinzig-Kreis in dieser Hinsicht bundesweit an der Spitze, wie Kreisbeigeordneter Zach aus einer gemeinsamen Sitzung berichtet. Für ihn ist die Schule der Zukunft ohne schnelles Internet nicht denkbar. Dass nun sämtliche Schulen im Main-Kinzig-Kreis an das leistungsfähige Glasfasernetz angeschlossen werden, sei daher nicht nur ein logischer Schritt, sondern eröffne Schülern und Lehrern ganz neue Lern- und Lehrmöglichkeiten.

Doch damit nicht genug: Auf der Basis des kreiseigenen Glasfasernetzes sind die Schulen und Verwaltungsstandorte nun auch untereinander bestens verbunden. Damit können diese Einrichtungen quasi über ein „eigenes pädagogisches Netzwerk“ miteinander kommunizieren und Daten direkt austauschen, ohne sie über das öffentliche Internet senden zu müssen. Zudem erfolgt die Administration aller Standorte zentral aus Gelnhausen und vermindert damit den bisher notwendigen personellen und finanziellen Aufwand für die Kreisverwaltung.

Als „einen positiven Effekt des Wettbewerbs“ bezeichnen Pipa und Zach die Tatsache, dass diese Modernisierung ohne größere Kosten über die Bühne gegangen ist. Denn mit dem Wechsel vom ursprünglichen Anbieter Telekom zur M-net habe sich die Kosten-Nutzen-Rechnung für den Kreis enorm verbessert.