Fragen & Antworten

Allgemein

Nach der Vorstellung einer Versorgungsanalyse in allen Kommunen des Main-Kinzig-Kreises und der Berechnung eines Business Cases für den Eigenausbau durch den Landkreis im Frühsommer 2011 erfolgte der Startschuss für das Projekt im Dezember 2011. Im Frühjahr 2012 stimmte der Kreistag dem Projekt zu und die Breitband Main-Kinzig GmbH wurde gegründet. Mit der Vergabe der Dienste an das Unternehmen M-net Telekommunikations-GmbH aus München und dem Baustart der ersten Pilotprojekte begann im Herbst des gleichen Jahres der eigentliche Breitbandausbau. Bis zum heutigen Tag wurden dabei, in einer Bauzeit von nur gut zwei Jahren, etwa 580 km Tiefbau geleistet, 660 Multifunktionsgehäuse und 1.145 Kabelverzweiger errichtet. Das Projekt liegt unter den geplanten Kosten und vor dem Zeitplan. 
Aktuell sind etwa 160 Ortsteile im Main-Kinzig-Kreis ausgebaut, über 140.000 Haushalte und Gewerbetreibende erschlossen und rund 25.000 Kunden haben bereits einen Vertrag mit der Firma M-net aus München abgeschlossen. (Stand Herbst 2015)

Der Wechselprozess durch die Kündigung des alten Anbieters über den neuen Anbieter ist einfach und klar definiert. Der Wechselprozess ist dabei durch § 46 Telekommunikationsgesetz gesetzlich vorgegeben. Dennoch kursieren Fehlinformationen, die Sie unsicher machen könnten.
So zum Beispiel:
- Die Telefonnummer würde verfallen, wenn Sie die Kündigung nicht zurück nehmen
- Es entstehen doppelte Kosten, wenn Sie vor Vertragsablauf kündigen
- ...


Wenn Sie den Verdacht haben, dass sie im Zuge einer Kontaktaufnahme Ihres alten Netzanbieters zu einer Rücknahme der Kündigung gebracht werden sollen, dann handeln Sie wie folgt:
1. Seien Sie wachsam, wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt und machen Sie keine mündlichen Zusagen, z. B. dass Sie die Kündigung zurück nehmen.
2. Lassen Sie sich die Inhalte des Gesprächs schriftlich zusenden, damit Sie sich in Ruhe entscheiden können.
3. Informieren Sie sich über den Wahrheitsgehalt der Aussagen z. B. bei dem Verbraucherservice der Bundesnetzagentur:
Montag bis Freitag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr unter der Telefonnummer (030) 22 480 500
LINK zur entsprechenden Webseite ->

oder über das Beschwerdeformular Anbieterwechsel der BNetzA
LINK zur entsprechenden Webseite ->

Weitere Links:
Rechte zum Anbieterwechsel
LINK zur entsprechenden Webseite ->

"Telefonanbieter lassen Kunden hängen" - Fernsehbericht frontal 21 - ZDF-Mediathek
Link zur entsprechenden Webseite ->

Durch Nutzung der bestehenden Telefonleitungen auf den letzten 300 bis 500 Metern (Kabelverzweiger der Deutschen Telekom AG) können Bandbreiten von 25 bis 50 Mbit/s erzielt werden. Zukünftig mit Vectoring sogar 100 Mbit/s und mehr. Die Technologien ändern sich in den nächsten Jahren weiter. Dies ist gegenüber den damaligen meist verfügbaren Bandbreiten ein Quantensprung im Main-Kinzig-Kreis. Der Ausbau von Glasfaser bis in jedes Gebäude ist für durchschnittlich ein bis vier Wohneinheiten im Main-Kinzig-Kreis je Gebäude wirtschaftlich nicht tragbar. Eine direkte Erschließung der Wohneinheiten kann zukünftig jedoch gegeben sein, wenn z. B. Neubaugebiete erschlossen werden. Eine dedizierte Anbindung von Industriebetrieben ist auch möglich und wurde auch des öfteren schon realisiert.

Es werden Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s, mindestens aber 25Mbit/s bereitgestellt. Für Unternehmen gibt es eigene Lösungen.

Der Netzausbau wird über Kredite der Breitband Main-Kinzig GmbH finanziert. Er refinanziert sich durch die Netzmiete des Anbieters. Dabei gilt: Je mehr Endkunden zum Netz wechseln, umso schneller die Rückzahlungsmöglichkeiten des Kredites.

Nein, grundsätzlich gibt es keinen Anspruch, wie beispielsweise für einen Telefon-oder Stromanschluss.

Da der Aufbau der Infrastruktur mit erheblichen Kosten verbunden war, sahen die Telekommunikationsanbieter darin kein tragbares Geschäftsmodell. Es gibt zwar den Bedarf der Bürger, aber ein Marktversagen der Anbieter. Ziel des Kreises war es daher, eine Infrastruktur zu schaffen und diese über viele Jahre an die Anbieter zu vermieten, damit die Investitionen sich amortisieren. Die Amortisationszeit ist deutlich länger, als dies private Investoren dulden würden.

Die Breitband Main-Kinzig GmbH ist eine hundertprozentige Gesellschaft des Main-Kinzig-Kreises. Ihre Aufgabe ist es, die notwendige Infrastruktur in Form von Leerrohren und Glasfaserkabeln zu errichten und zu betreiben, damit Breitbandinternetdienste durch Telekommunikationsanbieter an die Bürger übertragen werden können. Die Errichtung des passiven Netzes im Main-Kinzig-Kreis erfolgte etwa von April 2013 bis Juli 2015.

Technik

Mit dem Breitbandanschluss können Ihnen Telefon- und Internetanschluss bereit gestellt werden.

Bei dem FTTC-Ausbau nutzen wir für die Hauseinführung die bestehenden Kupferanbindungen (Telefonleitung) zwischen Kabelverzweiger der Telekom und dem Wohnhaus. Daher ist es nicht notwendig das Gebäude direkt anzuschließen.

Ja. Wir nutzen nur etwa wenige Meter bis hin zu wenigen hundert Metern. Hinzu kommt, dass die DSL-Technik immer mehr Bandbreite ermöglicht. Dadurch lassen sich heute bis 50 Mbit/s erzielen.

Die bisherigen Telefonnummern können komplett übernommen werden. Die Ummeldung des Telefonanschlusses sollte über den ausgewählten Breitbandanbieter (z.B. M-net) erfolgen. Dieser sorgt für die Portierung der alten Rufnummern. ISDN-Leistungsmerkmale werden gewährleistet.

Der Wechsel wird, nachdem der Bürger den Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen hat, vom Anbieter initiiert. Dieser kündigt auch den Anschluss beim alten Anbieter.

Sobald die Breitband Main-Kinzig GmbH in einem Ort gemeinsam mit dem Anbieter aktiv wird, wird es öffentliche Informationsveranstaltungen geben, um die Bürger über das Prozedere aufzuklären. Es macht Sinn, dass die Bürger bereits im Vorfeld keine Vertragsänderungen (z. B. Sperrung von 0900-Gasse) an dem jetzigen Anschluss mehr vornehmen, da sich sonst der Vertrag erneut um beispielsweise 24 Monate verlängern könnte

M-net

Mit den neuen hohen Datenübertragungsraten wird die Nutzung des Internets um ein Vielfaches schneller und wesentlich komfortabler. Selbst wenn die hohe Bandbreite derzeit noch nicht genutzt wird, empfiehlt sich ein Wechsel zur M-net, da beim bisherigen Anbieter in der Regel der gleiche oder höhere Tarif für weniger Bandbreite gilt. Zudem wurde für alle Bürgerinnen und Bürger des MKK dieses Netz gebaut und refinanziert sich nur dadurch, dass die Bürger dieses Netz auch nutzen.

Zum bisherigen Zeitpunkt (Herbst 2015) sind ca. 25.000 Aufträge bei der Firma M-net eingegangen. Das ausgebaute Netz ist bandbreitenstark, der Dotierungsprozess läuft problemlos und die zur Verfügung gestellte Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s ist zu allen Zeiten stabil. Die Zufriedenheit der Kunden ist sehr hoch.

Die M-net Telekommunikations-GmbH (M-net) ist eine Tochter der Stadtwerke München und weiteren namhaften kommunalen Versorgern in Bayern. Das Unternehmen hat 900 Mitarbeiter, einen Jahresumsatz von ca. 200 Mio. Euro und ist seit 1998 bereits in der Telekommunikation tätig und somit erfahren und stabil am Markt.

Ja, wenn:

  1. Die Anlage hat eine analoge Schnittstelle, dann kann sie direkt an die analoge Schnittstelle der Fritz!Box 7360 angeschlossen werden.
    Oder
  2. Die Anlage hat eine ISDN-Schnittstelle, dann kann sie direkt an die Fritz!Box 7390 angeschlossen werden
    Oder
  3. Die Anlage läuft über eine ISDN-Anlage, dann kann das weiterhin so bleiben - dann sollte aber das Fax direkt an die Fritz!Box angeschlossen werden, damit es beim Betrieb nicht zu Problemen kommt.

Nein, bitte kündigen Sie Ihren Anschluss auf keinen Fall selbst. Die Kündigung beim bisherigen Anbieter sowie ggf. den Portierungsauftrag zur Mitnahme der Rufnummer übernimmt im Falle einer Auftragserteilung die M-net für Sie.

Der Router ist in den Kosten enthalten.

Der Wechsel wird, nachdem der Bürger den Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen hat, vom Anbieter initiiert. Dieser kündigt auch den Anschluss beim alten Anbieter und sorgt für die Rufnummernportierung.

M-net wurde in einem Ausschreibungsverfahren als unser Partner ausgewählt. M-net bietet zukünftig interessierten Carriern einen sogenannten diskriminierungsfreien Zugang an, so dass Breitbandleistungen zukünftig auch von anderen Providern angeboten werden können.

Derzeit ist TV über M-net noch nicht möglich. Es ist geplant in 2016 ein TV-Produkt einzuführen. 

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