Die Technik – So funktioniert‘s

DSL-Versorgung heute

Die DSL-Versorgung im Main-Kinzig-Kreis erfolgt aktuell über rund 40 zentrale Hauptverteiler (HVt) der Deutschen Telekom. Dort kommt das DSL-Signal via Glasfaserleitung von den lokalen Backbones der Telekom an. Über die Hauptverteiler wird das DSL-Signal per Kupferleitungen an die Kabelverzweiger geleitet. Von dort aus gelangt es ebenfalls über Kupferkabel zu den Hausanschlüssen der Endverbraucher. Nachteil dieser Technik: Das Signal kommt gedämpft beim Verbraucher an. Es kann zu einer Reduktion oder zum kompletten Verlust der Datenübertragungsrate kommen.

Schaubild - Die DSL-Versorgung heute
 

DSL-Versorgung nach dem Ausbau

Die Breitband Main-Kinzig GmbH wird im Kreisgebiet etwa 800 dezentrale Verteilpunkte errichten und diese mit Glasfaserkabel an die Backbones anbinden. Jeder Ortsteil bekommt mindestens einen dieser neuen Knoten, die das DSL-Signal zu den Endverbrauchern weiterleiten. Die Anbindung an das Telefonnetz für die Signalübertragung zum Bürger auf den letzten Metern erfolgt jeweils über die vorhanden Kabelverzweiger der Deutschen Telekom. Dadurch können Datenübertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde erreicht werden.

Schaubild - Die DSL-Versorgen nach dem Ausbau