Warum wird keine Glasfaser direkt bis zum Haus ausgebaut?

Durch Nutzung der bestehenden Telefonleitungen auf den letzten 300 bis 500 Metern (Kabelverzweiger der Deutschen Telekom AG) können Bandbreiten von 25 bis 50 Mbit/s erzielt werden. Zukünftig mit Vectoring sogar 100 Mbit/s und mehr. Die Technologien ändern sich in den nächsten Jahren weiter. Dies ist gegenüber den damaligen meist verfügbaren Bandbreiten ein Quantensprung im Main-Kinzig-Kreis. Der Ausbau von Glasfaser bis in jedes Gebäude ist für durchschnittlich ein bis vier Wohneinheiten im Main-Kinzig-Kreis je Gebäude wirtschaftlich nicht tragbar. Eine direkte Erschließung der Wohneinheiten kann zukünftig jedoch gegeben sein, wenn z. B. Neubaugebiete erschlossen werden. Eine dedizierte Anbindung von Industriebetrieben ist auch möglich und wurde auch des öfteren schon realisiert.